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Egal ob Wirt­schafts­ver­tre­ter, Popu­lis­ten oder angeb­li­che Institute/​ThinkTanks: Kli­ma­wan­del­leug­ner (bezie­hungs­wei­se Kli­ma­wan­del­skep­ti­ker) fin­den sich in allen drei genann­ten Grup­pen. Ent­we­der wird der men­schen­ge­mach­te Anteil am Kli­ma­wan­del kom­plett ver­leug­net oder min­des­tens angezweifelt. 
Wann und wie hat das eigent­lich Ein­zug in die fos­si­le Brenn­stoff­in­dus­trie gehalten?

Nur wer die Ver­gan­gen­heit kennt, hat eine Zukunft”

–Wil­helm von Hum­bold, 1767–1835

Ein Comic gibt die Antwort

Alex­and­re Magnin und Dr. Ben­ja­min Fran­ta sind die­ser Fra­ge nach­ge­gan­gen – und beant­wor­ten sie auf unter­halt­sa­me Weise!

Alex­and­re Magnin ist Nach­hal­tig­keits­be­ra­ter, Illus­tra­tor und Youtuber.
Ben Fran­ta hat an der Stan­ford Uni­ver­si­tät in ange­wand­ter Phy­sik pro­mo­viert. Sei­ne For­schung kon­zen­triert sich auf die Geschich­te der Kli­ma­wis­sen­schaft, Kli­ma­l­eug­nung und die Pro­du­zen­ten fos­si­ler Brennstoffe.

Gemein­sam erzäh­len die bei­den die Geschich­te des orga­ni­sier­ten Leug­nens des men­schen­ge­mach­ten Anteils am Kli­ma­wan­del, die in der US-ame­ri­ka­ni­schen Ölin­dus­trie ihren Anfang nahm.
Inhalt­lich kann man das alles nach­le­sen (zum Bei­spiel in die­sem Blog-Bei­trag) oder auch als Doku­men­tar­film anschau­en (Ori­gi­nal mit dt. Unter­ti­teln). Alex und Ben haben die Form eines Comics  gewählt (hier geht's zum Ori­gi­nal). Was ist der Sinn dahinter?

Ein hol­ly­woo­drei­fer Plot

Inhalt­lich geht es um skru­pel­lo­se Lob­by­is­ten, die seriö­se For­scher dif­fa­mie­ren und gezielt Falsch­in­for­ma­tio­nen in lan­cier­ten Medi­en­kam­pa­gnen glo­bal ver­brei­ten – also mehr oder weni­ger ein hol­ly­woo­drei­fer Plot, skan­dal­träch­tig und bestür­zend zugleich.

Das hat sich nie­mand aus­ge­dacht. Es geht um skan­dal­träch­ti­ge Ereig­nis­se, die tat­säch­lich statt­ge­fun­den haben!

Hier geht es aber nicht um die Ver­fil­mung einer fik­ti­ven Geschich­te, son­dern um tat­säch­li­che Bege­ben­hei­ten: die im Comic erwähn­ten mul­ti­na­tio­na­len Kon­zer­ne, Lob­by­is­ten und Wis­sen­schaft­ler gibt es tat­säch­lich. Die Lob­by­is­ten sind sogar heu­te noch aktiv! Übri­gens auch hier bei uns in Deutsch­land, wie die Recher­chen von CORRECTIV und Frontal21 bele­gen.

Eben­so wie die Ori­gi­nal-Autoren des Comics hal­te ich es daher für gebo­ten, die­se Machen­schaf­ten auf­zu­zei­gen, und dies in allen Medi­en (Print, Video, Audio) und auf allen Kanä­len (Buch, Film, Blog-Bei­trä­ge, Social Media, Pod­casts, …) zu ver­brei­ten – damit das hof­fent­lich irgend­wann ein Ende hat!

Das Mach­t­un­gleich­ge­wicht zwi­schen Kon­zern­lob­by­is­mus und Zivil­ge­sell­schaft muss besei­tigt werden!

Klimawandelskeptiker

Auch Joa­chim Ott (Stif­tung Euro­päi­sche Ener­gie­wen­de /​ EE Maga­zin) fand die­sen Comic toll und ent­wi­ckel­te die Idee zu einer deut­schen Ver­si­on. Die Umset­zung erfolg­te dann durch Klaus Mül­ler (Ener­gie­wen­de-Rocken) und mich. Das Ergeb­nis kann man hier bewun­dern.

An die­ser Stel­le könn­te der Bei­trag eigent­lich zu Ende sein.

Für den Fall, dass Du aber auch mal etwas über­set­zen musst, bezie­hungs­wei­se über­setzt haben möch­test (ja, ich bin käuf­lich!), fin­dest Du nach­fol­gen­de eini­ge hof­fent­lich hilf­rei­che Hin­wei­se und Erläu­te­run­gen zur Vor­ge­hens­wei­se in die­sem Projekt.

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Trans­la­ti­on first!

Die Über­set­zung des Comics habe ich kom­plett über­nom­men. Was mich dazu befä­higt? In mei­nem „frü­he­ren Leben” als Ange­stell­ter war ich zeit­wei­se in M&A‑Projekte im Zusam­men­hang mit Unter­neh­men in den USA invol­viert. Von daher wür­de ich mein Eng­lisch durch­aus als "ver­trags­si­cher in Wort und Schrift" bezeichnen.
Zudem habe ich acht Jah­re in Süd­ost­asi­en gelebt und dort häu­fig in eng­li­scher Spra­che kom­mu­ni­ziert, teil­wei­se mit Mut­ter­sprach­lern. Ich weiß also, woher jemand kommt, wenn er aus „Oz” stammt und ken­ne – außer der Frucht – min­des­tens zwei wei­te­re Bedeu­tun­gen des Wor­tes „Kiwi”.

Fer­ner war ich vor eini­gen Mona­ten Teil des groß­ar­ti­gen Teams, wel­ches den beein­dru­cken­den Vor­trag des aus­tra­li­schen Kli­ma­wis­sen­schaft­ler Will Stef­fen für die Spä­te­re Voice-over-Syn­chro­ni­sa­ti­on über­setzt hat (hier zu sehen und zu hören). Das hat mir bei der Umset­zung des aktu­el­len Pro­jekts sehr geholfen.

Übersetzen

Jetzt kann es also los­ge­hen! Im ers­ten Schritt wird der zu über­set­zen­de Text in der Ori­gi­nal­spra­che (hier: eng­lisch) erfasst. Die­ser Vor­gang nennt sich „tran­skri­bie­ren”. Je nach Umfang kön­nen Scan­ner und OCR-Pro­gramm zum Ein­satz kom­men. Auf­grund des gerin­gen Umfangs und der im Ori­gi­nal ver­wen­de­ten Schrift, die erfah­rungs­ge­mäß Pro­ble­me bei der OCR-Erken­nung erwar­ten ließ, habe ich mich für eine manu­el­le Erfas­sung entschieden.

In jedem Fall ist es sinn­voll, den Text dabei in ein­zel­ne Abschnit­te zu unterteilen.
Da der vor­lie­gen­de Comic ein­zel­ne Sze­nen dar­stellt, war die Bil­dung ent­spre­chen­der Text­blö­cke mehr oder weni­ger vor­ge­ge­ben (beim Vor­trags­pro­jekt haben wir die gezeig­ten Prä­sen­ta­ti­ons­fo­li­en und die Video-Time­codes benutzt).

Ist das erst­mal erle­digt, geht es ans eigent­li­che Über­set­zen. Hilf­reich ist hier­bei für eine ers­te Nähe­rung der deut­sche Online-Über­set­zungs­dienst DeepL.

Das ent­bin­det den Über­set­zer (also mich) aber kei­nes­falls davon, die­ses ers­te Ergeb­nis zu prü­fen und zu über­ar­bei­ten! Kein Über­set­zungs­pro­gramm ist per­fekt: Es gibt zahl­rei­che Fall­stri­cke zu beach­ten, von denen wir uns eini­ge nach­fol­gend anschauen.

Ein Über­set­zungs­pro­gramm ist hilf­reich, ersetzt (der­zeit) aber kei­nen mensch­li­chen Übersetzer

Begin­nen wir mit dem Kon­text, also der Fra­ge "Was genau woll­te der Autor des Ori­gi­nals mit einem bestimm­ten Satz aus­drü­cken?". Auf­grund von sti­lis­ti­schen Ele­men­ten (Sar­kas­mus, Iro­nie, Wort­spiel,  …) kann es pas­sie­ren, dass eine wört­li­che Über­set­zung sinn­ent­stel­lend wirkt.

Ein wei­te­res belieb­tes Fett­näpf­chen sind Fach­ter­mi­ni: man muss das jewei­li­ge Fach (oder die Fächer, im vor­lie­gen­den Fall: Kli­ma­wis­sen­schaft und Busi­ness Admi­nis­tra­ti­on) beherr­schen, also die Fach­be­grif­fe ken­nen. Das natür­lich in bei­den Spra­chen. Ein Anglis­tik-Stu­di­um allein hilft da nicht unbe­dingt weiter.

Zudem exis­tiert das wei­te Feld eng­li­scher Sprich­wör­ter. Die muss man eben­falls ken­nen, sonst droht Rat­lo­sig­keit: Eine wört­li­che Über­set­zung ergibt auch hier oft kei­nen Sinn.
In der Pra­xis ver­wen­det man ein­fach das deut­sche Pen­dant. Bei­spie­le gefällig?

Mit „As thick as a brick” ist kein dicker Stein gemeint, son­dern wenn jemand "dumm wie Boh­nen­stroh" ist. In der eng­li­schen Spra­che schlägt man eben nicht „zwei Flie­gen mit einer Klap­pe”, son­dern zwei Vögel mit einem Stein („kill two birds with one stone").
Die letzt­ge­nann­te Rede­wen­dung wird übri­gens von DeepL kor­rekt über­setzt, die ers­te dage­gen wört­lich (also falsch).

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Jetzt wird es ernst!

Ist man erst­mal mit der Über­set­zung durch, geht es ans Ein­ge­mach­te: In aller Regel hat man näm­lich nun ein „Platz­pro­blem”!
Dazu muss man wis­sen, dass For­mu­lie­run­gen in deut­scher Spra­che häu­fig län­ger sind als das eng­li­sche Pen­dant. Für die­je­ni­gen, die Eng­lisch grund­le­gend beherr­schen: ver­sucht mal "The­re are doubts on cli­ma­te chan­ge sci­ence" ins Deut­sche zu über­set­zen – und zwar ohne dafür nen­nens­wert mehr Buch­sta­ben als im eng­li­schen Ori­gi­nal zu benö­ti­gen. Es ist schlicht­weg unmöglich!

Wenn ich einen Brief über­set­ze, mag das tole­rier­bar sein: Dann wird der Brief in deut­scher Spra­che halt ein wenig länger.
Anders sieht es natür­lich bei vor­ge­ge­be­ner Grö­ße (bei­spiels­wei­se von Sprech­bla­sen, wie im vor­lie­gen­den Pro­jekt) oder begrenz­ter Sprech­dau­er (wie bei einer Voice-over-Syn­chro­ni­sa­ti­on) aus.
„Klei­ner schrei­ben", bezie­hungs­wei­se „schnel­ler spre­chen” funk­tio­niert nur in gewis­sen Gren­zen. Dar­über hin­aus hilft dann nur beherz­tes Kür­zen – natür­lich kei­nes­falls sinn­ent­stel­lend! Hier kommt dem Über­set­zer also eine gro­ße Ver­ant­wor­tung zu.

Das Fina­le: die gra­fi­sche Bearbeitung

Ist der Text erst­mal über­setzt, geht es an die Bear­bei­tung der Medi­en. Hier­bei sind zwei Fäl­le zu unterschieden:

  • Hat man die Ori­gi­nal­da­tei­en (mit zu über­set­zen­den Tex­ten in einem sepa­ra­ten Lay­er) vor­lie­gen, ersetzt man ein­fach den Ori­gi­nal­text durch die Über­set­zung – und hofft, dass es gra­fisch "passt". Falls nicht, muss man halt Anpas­sun­gen vor­neh­men (Schrift­grö­ße, Zei­chen-/Wort­ab­stand, …).
  • Ohne Ori­gi­nal-Datei­en (wie bei unse­rem Pro­jekt), ent­fernt man im ers­ten Schritt jeg­li­che Schrift aus den vor­lie­gen­den Gra­fi­ken. Der vor­han­de­ne Text wird also mit der jewei­li­gen Hin­ter­grund­far­be „über­malt”.
    Anschlie­ßend wird die Ebe­ne mit der nun „text­lo­sen” Gra­fik fixiert und dar­über eine neue Ebe­ne für den Text ein­ge­fügt. In der soeben erstell­ten Ebe­ne erstellt man dann Text­blö­cke ent­spre­chend den zuvor erstell­ten Über­set­zungs­blö­cken. Die­se wer­den im letz­ten Arbeits­gang noch ent­spre­chend dem Bedarf formatiert.

Nach Abschluss der Arbei­ten steht einer Ver­wen­dung im Ziel­me­di­um, zum Bei­spiel auf einer Web­sei­te, nichts mehr im Wege!

Klimaleugner Klimaskeptiker: 1988

 

In die­sem Bei­trag, der lau­fend aktua­li­siert wird, habe ich eine Rei­he aus mei­ner Sicht sehens­wer­ter Fil­me und Vor­trä­ge zu den oben genann­ten The­men zusammengestellt.

Klimakrise Klimawandel

Die Fil­me und Vor­trä­ge habe ich in fol­gen­de Kate­go­rien eingeordnet:

  • Kli­ma­wan­del erklärt
    Die­se Bei­trä­ge erklä­ren die phy­si­ka­li­schen Grund­la­gen des anthro­po­ge­nen (men­schen­ge­mach­ten) Klimawandels.
  • Kli­ma­wan­del: Wel­che Ursa­chen haben dazu geführt und wo führt uns das hin?
    Die­ser Abschnitt ent­hält Bei­trä­ge, wel­che die Ursa­chen des men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­dels auf­zei­gen und wel­che Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­wan­del heu­te und in Zukunft für uns haben wird.
  • Wer und was ver­hin­dert #Cli­ma­teA­c­tion?
    In die­ser Rubrik geht es um poli­ti­sche Behä­big­keit und um akti­ve Maß­nah­men, mit denen bestimm­te Prot­ago­nis­ten ver­su­chen und ver­sucht haben, Maß­nah­men gegen den Kli­ma­wan­del zu ver­hin­dern – die Ursa­chen für die heu­ti­ge Klimakrise!
  • Lösun­gen
    Hier geht es um Lösungs­kon­zep­te, aber auch kon­kre­te Pro­jek­te, die den Kli­ma­wan­del stoppen.

Viel Spaß beim Anschauen!

Kli­ma­wan­del erklärt

Was, wenn es kein Eis mehr gäbe?
In die­ser Fol­ge der Wis­sen­schafts­rei­he 42 – Die Ant­wort auf fast alles erfah­ren wir etwas über die grund­le­gen­den Mecha­nis­men beim Kli­ma­wan­del, war­um es Eis an den Polen gibt und wel­che Aus­wir­kun­gen das Abschmel­zen der Eis­pan­zer hätte.

Kli­ma­wan­del: Was die Wis­sen­schaft wirk­lich weiß – und was nicht
Die preis­ge­krön­te Wis­sen­schafts­jour­na­lis­tin Mai Thi Nguy­en-Kim und Repor­te­rin Caro­li­ne Wie­mann wol­len wis­sen: Wie groß ist das Kli­ma­pro­blem tat­säch­lich? Wie weit reicht der Kon­sens in der Kli­ma­wis­sen­schaft? Aber auch: Wo endet er?
Und was bedeu­tet das für das Leben auf unse­rem Pla­ne­ten? (WDR)

Was ist Klimawandel?
Aus­führ­li­cher Vor­trag (90 Min.) von Prof. Dr. Micha­el Schmitt (Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf) über die phy­si­ka­li­schen Grund­la­gen des Klimawandels.

Kli­ma­wan­del ein­fach erklärt!
Vic­tor Riley vom Kanal klima:neutral erklärt den Kli­ma­wan­del in weni­ger als 10 Minuten.

Prof. Dr. Ste­fan Rahm­s­torf: Sind Ergeb­nis­se der Kli­ma­for­schung Fakt oder Meinung?
Wo ste­hen wir? Prof. Dr. Ste­fan Rahm­s­torf, Kli­ma­for­scher am Pots­dam-Insti­tut für Kli­ma­fol­gen­for­schung, gibt einen aktu­el­len Ein­blick in sei­ne For­schung und lässt uns in die Zukunft blicken.

Kli­ma­wan­del: war­um? Und wo führt das hin?

Die Erd­zer­stö­rer
Kom­pro­miss­lo­ser Blick auf die ver­gan­ge­nen 200 Jah­re des Indus­trie­ka­pi­ta­lis­mus (Doku­men­ta­ti­on, arte)

Erleb­nis Erde: Ren­tie­re auf dün­nem Eis
Nicht nur die Ren­tie­re haben ein Pro­blem mit dem tau­en­den Per­ma­frost: Im Boden ver­ber­gen sich uralte Viren und Bak­te­ri­en (zum Bei­spiel Milz­brand­bak­te­ri­en). Auch ver­schie­de­ne Tier­ar­ten, zum Bei­spiel Möwen und Eis­bä­ren, ver­än­dern ihr Verhalte.
Die­ser Film zeigt die Ver­än­de­run­gen auf sehr ein­drucks­vol­le Wei­se. Tol­le Bilder!

Die gro­ße Wen­de voraus
Ein beein­dru­cken­der und infor­ma­ti­ver Film­vor­trag von Pro­fes­sor Will Stef­fen über die Trag­wei­te und Dring­lich­keit des Klimawandels

Wer und was ver­hin­dert #Cli­ma­teA­c­tion?

Die Sto­ry
Wie Ener­gie­kon­zer­ne den Kli­ma­wan­del ver­tu­schen: Die gehei­men Machen­schaf­ten der Ölin­dus­trie (WDR)

Die #HeartlandLobby​ – Under­co­ver unter Klimaleugnern
Eine Recher­che von CORRECTIV und Frontal21.

Kli­ma­wan­del – Mani­pu­la­ti­on statt Information
Ende der 1980er Jah­re gelang­ten die Erkennt­nis­se über die Gefahr des Kli­ma­wan­dels mehr und mehr in die Öffent­lich­keit. Wäh­rend sie die Kli­ma­wis­sen­schaft unter­mau­er­ten, betrie­ben eini­ge gro­ße Erd­öl­kon­zer­ne und Inter­es­sen­ver­bän­de – wie etwa Exxon­Mo­bil oder das Ame­ri­can Petro­le­um Insti­tu­te – gezielt Lob­by­ar­beit. Sie mani­pu­lier­ten die öffent­li­che Wahr­neh­mung. (ARTE, 2021)

For­schung, Fake und fau­le Tricks
Ob Asbest, CO2-Emis­sio­nen, 5G oder Coro­na: Im immer hit­zi­ge­ren Rin­gen um die Wahr­heit kommt der Wis­sen­schaft die frag­wür­di­ge Rol­le des Mei­nungs­ma­chers zu, und dazu wird sie nach Belie­ben beein­flusst, mani­pu­liert und unter­gra­ben. Die Repor­ta­ge zeigt anhand meh­re­rer gro­ßer Umwelt- und Gesund­heits­skan­da­le die Stra­te­gien zur Instru­men­ta­li­sie­rung der Wis­sen­schaft. (ARTE, 2021)

Kli­ma­wan­del – Die Macht der Lobbyisten
Ende der 1980er-Jah­re gelang­ten die Erkennt­nis­se über die Gefah­ren des Kli­ma­wan­dels mehr und mehr in die Öffent­lich­keit. Wäh­rend die alar­mie­ren­den Daten der Kli­ma­for­schung immer wie­der unter­mau­ert wur­den, betrie­ben eini­ge gro­ße Erd­öl­kon­zer­ne und Inter­es­sen­ver­bän­de offen­bar gezielt Lob­by­ar­beit, um die öffent­li­che Mei­nung zu mani­pu­lie­ren. (ARTE, 2020)

Losing Earth: The Deca­de We Almost Stop­ped Cli­ma­te Change
Beein­dru­cken­der ein­stün­di­ger Vor­trag von Natha­ni­el Rich, Autor des gleich­na­mi­gen Buches, wel­ches auch im New York Times Maga­zi­ne mul­ti­me­di­al auf­be­rei­tet wurde.
Es geht um die Peri­ode von 1979 bis 1989, in der Wis­sen­schaft­ler signi­fi­kan­te Erkennt­nis­se über den Kli­ma­wan­del gewan­nen und wie die­se von der Poli­tik behan­delt wurden.

How the 1989 con­fe­rence on cli­ma­te chan­ge stran­ded on the beaches of Noordwijk
Bereits 1989 hat die Poli­tik ernst­haft ver­sucht, etwas gegen die sich zu dem Zeit­punkt anbah­nen­de Kli­ma­kri­se zu unter­neh­men. Es hät­te fast geklappt!
Die­ses Video ent­hält Ori­gi­nal-Auf­nah­men von der Kli­ma­kon­fe­renz in Noor­d­wi­jk sowie Inter­views mit damals betei­lig­ten Per­so­nen (engl. Untertitel).

Lösun­gen

Kli­ma­wan­del: Was wir tat­säch­lich tun können
Der Kli­ma­wan­del ist ein erns­tes Pro­blem. Aber was heißt das für uns? Wie schnell und wie radi­kal müs­sen wir han­deln? Was kann der Ein­zel­ne bei­tra­gen? Was nicht? Und wel­che tech­ni­schen Inno­va­tio­nen gibt es, die dabei hel­fen könn­ten, Ver­kehr, Indus­trie, Land­wirt­schaft und ande­re Berei­che unse­res Lebens künf­tig mög­lichst kli­ma­neu­tral zu gestal­ten? Mai Thi Nguy­en Kim und Caro­li­ne Wie­mann bege­ben sich auf die Suche nach den aktu­ell bes­ten Lösun­gen für unser Klimaproblem.

Power to Chan­ge – Die EnergieRebellion
ist ein deut­scher Doku­men­tar­film aus dem Jahr 2016 von Carl‑A. Fech­ner. Er beleuch­tet die Not­wen­dig­keit, Mög­lich­kei­ten und Vor­tei­le der nach­hal­ti­gen Ener­gie­ver­sor­gung mit­hil­fe von Solar­ener­gie, Wind­kraft, Was­ser­kraft und Bio­mas­se anhand von prak­ti­schen Bei­spie­len der deut­schen Energiewende.
Der Film prä­sen­tiert Ant­wor­ten auf Fra­gen, die im Zusam­men­hang mit der erfolg­rei­chen Umset­zung der Ener­gie­wen­de immer wie­der auf­kom­men. So wer­den Pro­ble­me bei der Spei­che­rung von Ener­gie auf­ge­zeigt und mög­li­che Lösun­gen prä­sen­tiert. Wei­ter­hin greift der Film The­men zur Ver­sor­gung (zen­tral oder dezen­tral), poli­ti­sche Kon­zep­te, Kos­ten und wei­te­re The­men in Ver­bin­dung mit der Ener­gie­wen­de auf.

Lei­der ist die­ser Film nicht mehr online ver­füg­bar. Er wird jedoch regel­mä­ßig in Pro­gramm­ki­nos gezeigt.

Ter­ra Xpress: Umden­ken fürs Klima
Meh­re­re von­ein­an­der unab­hän­gi­gen Kurz­bei­trä­gen wei­sen auf Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­kri­se hin, zei­gen aber auch Lösun­gen auf. The­men der ver­link­ten Folge:

  • Die Ant­wort auf Fich­ten­wald & Bor­ken­kä­fer: Misch­wald statt Monokultur
  • Kli­ma­neu­tral leben
  • Wie kön­nen Erneu­er­ba­re Ener­gien gespei­chert wer­den? Bei­spie­le: Salz­spei­cher, Pump­spei­cher, Bat­te­rien, E‑Autos, Was­ser­stoff, therm. Speicher
  • Behin­de­rung von Agri-Pho­to­vol­ta­ik & Mie­ter­strom durch absur­de gesetz­li­che Regelungen

Vor weni­gen Tagen hat Gabor Stein­gart sei­ne Mei­nung zum The­ma Kern­ener­gie verbreitet.
Ich habe mir Stein­garts Bei­trag durch­ge­le­sen und lie­fe­re hier eini­ge wich­ti­ge, ergän­zen­de Tat­sa­chen. Damit sich dann jeder nach Kennt­nis ALLER Fak­ten eine eige­ne Mei­nung bil­den kann.

Wei­ter­le­sen

Es steht außer Fra­ge, dass der Mensch in erheb­li­chem Maße zur Kli­ma­kri­se bei­trägt. Dage­gen müss­te drin­gend etwas unter­nom­men wer­den. Doch man­che Per­so­nen und Grup­pie­run­gen wol­len das gar nicht. Des­halb ver­zö­gern sie effek­ti­ve Maß­nah­men, wo immer dies mög­lich ist.
Eine Stu­die hat die Argu­men­te der Ver­zö­ge­rer unter­sucht und struk­tu­riert. Ich habe das Dia­gramm mit der Zusam­men­fas­sung ins Deut­sche übersetzt. 

Wei­ter­le­sen

Der Lob­by­ist und Prä­si­dent des Auto­clubs Mobil in Deutsch­land e. V., Dr. Micha­el Haber­land, möch­te wegen der Coro­na-Kri­se die deut­sche Auto­mo­bil­in­dus­trie durch acht Maß­nah­men för­dern. War­um das ein Irr­weg ist.

Wei­ter­le­sen

Am 20. Sep­tem­ber hat die Bun­des­re­gie­rung ein Kli­ma­pa­ket beschlos­sen und dazu ein Eck­punk­te­pa­pier ver­öf­fent­licht. Eine ers­te Ana­ly­se zeigt, dass das Kli­ma­pa­ket weit­ge­hend wir­kungs­los und unso­zi­al ist.

Wei­ter­le­sen